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GEWINNBETEILIGUNG

Die Gewinnbeteiligung ist in Unternehmen mit mindestens 50 Arbeitnehmern obligatorisch und ermöglicht den Arbeitnehmern eine Beteiligung am Gewinn des Unternehmens. Sie wird nach einer Standardformel (gesetzliche Formel) berechnet und darf nicht 75% der jährlichen Obergrenze der Sozialversicherung (Plafond Annuel de la Sécurité Sociale) übersteigen. Dieses Sparguthaben kann in ein gesperrtes Girokonto, einen Vermögenssparplan (Plan d‘Epargne Entreprise - PEE) oder einen Vermögenssparplan für die Rente (Plan d‘Epargne pour la Retraite COllectif - PERCO) eingezahlt werden.

Die in einen Gehaltssparplan eingezahlte Gewinnbeteiligung kann vom Unternehmen aufgestockt werden. Sie wird je nach Plan gesperrt. Im Falle eines PEE über 5 Jahre, im Falle eines PERCO bis zum Eintritt in den Ruhestand.

Bei der Aufteilung der Sonderrücklage für die Gewinnbeteiligung werden die Arbeitnehmer gefragt, ob sie eine sofortige Auszahlung bevorzugen oder ihre Gewinnbeteiligung bzw. einen Teil davon anlegen wollen. Gemäß dem neuen französischen Gesetz (3. November 2010) wird die Gewinnbeteiligung eines Arbeitnehmers, der sich nicht dazu äußert, zu 50% in den PEE/PEI (Plan d‘Epargne Interentreprises - unternehmensübergreifender Vermögenssparplan) und gegebenenfalls zu 50% in den PERCO/PERCOI (Plan d‘Epargne pour la Retraite COllectif Interentreprises - unternehmensübergreifender Vermögenssparplan für die Rente) investiert. Sollte das Unternehmen keinen PERCO anbieten, wird die gesamte Summe in den PEE eingezahlt.